Was unterscheidet IP Kameras von den herkömmlichen analogen Videokameras?

Analog vs. Digital Der offensichtlichste Unterschied der IP Kameras im Vergleich zu den analogen Videokameras ist zugleich auch ihr größter Vorteil: die Möglichkeit der Einbindung in ein IP Netzwerk. Durch dieses Netzwerk können die Monitore, mit denen die Bilder der Kameras ausgegeben werden an einem vergleichsweise weit entfernten Ort aufgestellt sein. Die Bildschirme zu den herkömmlichen Videokameras müssen mit diesen über ein Kabel verbunden sein und können sich daher nur in der unmittelbaren Nähe (im gleichen Gebäude) der Kamera befinden. Eine weitere Entfernung ist nur über entsprechende Kabelverbindungen möglich.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Nutzung der vorhandenen Geräte wie beispielsweise PCs. Für das Abrufen der Bilder von den IP Kameras müssen keine speziellen Bildschirme in einem gesonderten Raum aufgestellt werden. Die Bilder können bequem von einem beliebigen Rechner aus aufgerufen und überwacht werden. Auch im Hinblick auf die Aufzeichnung der Bilder ist dies kein Nachteil. Hier dienen die Festplatten als Speicherplatz. Auf diese Weise muss kein gesonderter Videorekorder bereitgestellt werden um die aufgenommenen Videobänder abzuspielen. Darin zeigt sich das Sparpotential der Verwendung von IP Kameras.

Doch mit der Einsparung verschiedener technischer Geräte durch die Verwendung von Netzwerkkameras ist das Sparpotential von IP Kameras noch lange nicht ausgeschöpft. Die herkömmlichen analogen Videokameras benötigen einen eigenen Stromanschluss während die IP Kamera ohne weiteres mittels Power over Ethernet (POE) beziehen oder auch über ihr ISDN Kabel mit Energie versorgt werden kann.


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